Es war ein mal….
Ein wütender Mensch geht zum Schamanen und sagt:
“Ich könnte kotzen weil… “
Der Schamane fragt.
Was spürst du körperlich ?
Welche Gefühle und Worte hast du dabei?
Welche Bilder kommen hervor?
Was ist das für eine Energie ?
Der shamane sagt klar.
-Wie hilft es dir ?
-Wie limitiert es dich?
-Was brauchst du um es zu verändern?
-Wie wäre dein Leben ohne anders ?
Das muss der Klient beantworten.
Der Client setzt nun selbst die Intention die Energie loszulassen.
Nachdem er die Intention gesetzt hat und es losgelassen hat
Lädt der Klient nun eine neue gegenpolige Energie ein.
Er beschreibt die neue Energie, die neuen Bilder , die neuen Gefühle und das neue Körpergefühl.
Wenn der Klient dies nicht tut, dann kann der Schamane auch Nix machen.
Dann ist die Schmerzgrenze einfach noch nicht erreicht und die sucht nach Neuroadrenalin und Cortisol noch zu groß.
Kurz gesagt: Weil Ärger im Gehirn genau dieselben Belohnungszentren und biochemischen Cocktails aktiviert wie eine Substanz.
Dass Ärger ein Suchtpotenzial entwickelt, liegt vor allem an drei psychologischen und neurobiologischen Mechanismen:
Der biochemische Rausch Wenn du dich ärgerst, schüttet dein Körper Adrenalin und Noradrenalin aus. Das gibt dir einen sofortigen Energieschub, macht dich hellwach und fokussiert. Was viele nicht wissen: Zusammen mit diesen Stresshormonen wird oft auch Dopamin freigesetzt – der Botenstoff unseres Belohnungssystems.
Das Gehirn verknüpft Ärger dadurch unbewusst mit einem Gefühl von Tatkraft und Erregung.
Die Transformation von Hilflosigkeit in Macht Ärger ist meist eine sogenannte Sekundäremotion. Darunter liegt oft ein primäres, unangenehmes Gefühl wie Machtlosigkeit, Verletzlichkeit, Scham oder Überforderung. Das Nervensystem erlebt diese primären Gefühle als passive Bedrohung.
Ärger hingegen katapultiert dich sofort von der passiven Ohnmacht in eine aktive, energetische Haltung. Dieser schnelle Wechsel von „Ich bin ausgeliefert“ zu „Ich gehe in den Widerstand“ fühlt sich ungemein befreiend an und wirkt wie ein emotionales Schmerzmittel.
Das Gefühl von Rechtfertigung und Kontrolle Sich zu ärgern geht häufig mit dem Gedanken einher, im Recht zu sein oder eine Ungerechtigkeit aufzudecken. Das gibt ein kurzes Gefühl von Klarheit, Ordnung und moralischer Überlegenheit. Die Gedanken kreisen immer wieder um das Thema, was den biochemischen Zustand aufrechterhält – das Gehirn „belohnt“ diese mentale Beschäftigung, weil sie das Gefühl von Kontrolle vorgaukelt, selbst wenn man die Situation gar nicht ändern kann.
Mit der Zeit passt sich das Nervensystem an diesen Zustand an. Das Gehirn gewöhnt sich a die hohe Energie des Ärgers als Bewältigungsstrategie, die Toleranzschwelle sinkt, und Ärger wird zur automatischen Impulsreaktion auf innere Unruhe.
Stell dir nun ein unsichtbares Drama-Dreieck vor, in dem wir Menschen uns im Alltag extrem oft verfangen. In diesem Dreieck gibt es drei feste Rollen, die wie in einem Theaterstück verteilt sind:
Der Angreifer: Er sucht die Schuld bei anderen, kritisiert und gibt den Ton an („Du machst immer alles falsch!“).
Das Opfer: Es fühlt sich hilflos, ungerecht behandelt und ausgeliefert („Immer passiert mir das, ich kann ja doch nichts ändern“).
Der Retter: Er springt sofort ein, will jeden reparieren oder trösten, oft ohne gefragt zu werden („Lass mich das machen, du schaffst das sonst nicht“).
Das Tückische an diesem Dreieck ist: Es hält uns gefangen. Wer drinsteckt, wechselt oft blitzschnell die Rollen. Aus dem Retter, der sich ungeliebt fühlt, wird plötzlich der wütende Angreifer. Das Opfer wird wütend und greift den Retter an. Es ist ein endloser Kreisverkehr aus Schuldzuweisungen, Ohnmacht und Einmischung, der unfassbar viel Energie kostet.
Was bedeutet es nun, außerhalb des Dreiecks zu sein?
Außerhalb des Dreiecks zu stehen heißt schlichtweg: Du steigst aus dem Spiel aus.
Du weigerst dich, irgendeine dieser drei Masken aufzusetzen.
Wenn jemand versucht, dich in ein Drama hineinzuziehen – sei es durch Vorwürfe, Jammern oder ungefragte Ratschläge –, bleibst du einfach ruhig auf deinen eigenen Füßen stehen.
Du wirst nicht zum Angreifer, weil du niemanden verurteilen musst, um dich stark zu fühlen.
Du wirst nicht zum Opfer, weil du erkennst, dass du immer eine Wahl und die Verantwortung für dein eigenes Leben hast.
Du wirst nicht zum Retter, weil du anderen zutraust, ihre eigenen Probleme selbst zu lösen, anstatt dich ungefragt einzumischen.
Außerhalb des Dreiecks zu sein bedeutet Souveränität. Du beobachtest das Drama der anderen, ohne dich davon anstecken oder hineinziehen zu lassen. Du bleibst ganz bei dir – klar, gelassen und frei.

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