Meine Geschichte: Ein Weg in Richtung spirituellen Freiheit
- Georg Willenhelm
- Sep 8, 2025
- 3 min read
Updated: Sep 10, 2025
Prolog – Herkunft & Erbe
Nach fast zwei Jahrzehnten, in denen mein Leben geprägt war von Bewegung, Psychologie, Schauspiel, Taoismus und Geomantie, erinnerte ich mich plötzlich, woher ich wirklich komme: aus einer zutiefst gläubigen Familie.
Beide meiner Großväter haben im Krieg gedient – und mit der Hilfe von Jesus Christus überlebt.
Dieses Erbe trägt mich. Es ruft mich zurück zu meinem Ursprung und gibt meinem heutigen Weg Gewicht und Richtung.
I. Der Kampf – Unseen Warfare
Eine Situation im Leben hat mich nicht erschüttert, sondern endgültig aufgeweckt.
Ich musste erkennen, was wirklich geschieht: Es war eine existenzielle Bedrohung.
Ein äußerer Konflikt war nur der Auslöser für eine geistige Schlacht, die mein Leben fast gefordert hätte – ein unsichtbarer Krieg, der seit Generationen wütet. Dieser unseen warfare, den die dunkle Seite führt, schläft niemals. Er kann so toxisch und gefährlich sein, dass er einen fast umbringt.
Ich sah, wie alles nur noch um Arbeit, Druck und Leistung kreiste, getrieben von falschen Idealen. Liebe, Miteinander und spirituelle Verbundenheit verkümmerten. Das Streben nach Reichtum und Rechthaberei zerstört auf Dauer Glück und Segen.
II. Die Umkehr – Erkenntnis und Entscheidung
Doch mein Weg ist nicht der der Welt.
Jesus sagt, wie schwer ein Reicher ins Himmelreich kommt – und doch nennen uns die Liturgien „Priester und Könige“.
Die Kabbalah hilft mir, das Paradox zu verstehen: Priester und König sein heißt nicht herrschen, sondern dienen.
Das Kreuz trägt die Intelligenz des Dienens. Dienen ist das Vollkommene, das Alpha und das Omega. Darin liegt wahre Freiheit in Gott.
Ich habe erkannt, wie gefährlich es ist, blind dem zu folgen, was mich vom Weg abbringt.
Wer nicht in Gott verwurzelt ist, wird zum Spielball von Versuchungen. Nur wer Gott folgt, ist wirklich frei. Und eine weise Frau wird diesen Weg mit ihm in Richtung Gott gehen.
Materielle Macht, äußere Positionen, Stolz – sie dürfen mich nicht blenden.
Es gibt zwei Formen des Ego:
– das eine erhebt sich in Habgier und Überheblichkeit;
– das andere hungert nach einem Licht, das nicht von dieser Welt ist.
Ich wähle das zweite.
III. Das Bekenntnis – Freiheit in Christus
Ich bin nicht länger bereit, machtlos zu sein und mein Leben dem weltlichen Ego zu opfern.
Ich sehe, wie Selbst-Sabotage und Ablenkung mich vom Licht fernhalten wollen.
Doch gerade darin offenbart sich der unsichtbare Krieg: nicht nur äußere Mächte greifen an, sondern auch innere Muster, die mich von meinem wahren Selbst und von Gott trennen wollen.
Aber ich entscheide mich neu, das Kreuz zu tragen und Christus zu folgen.
Nach fast zwei Jahrzehnten erkannte ich, dass das Umfeld nicht auf Gott hin arbeitet, da es in einer kommerziellen Gesellschaft gerade in der Film Industry schließlich auch um den Vertrieb von kurzlebigen Konsumgütern geht.
Man wird somit zu einem Produkt der Nebenwirkung von Völlerei und Maßlosigkeit, Ungehemmtheit und Glorifizierung von weltlichen und zwiespaltführenden Situationen, welches uns unsere wahre, unkorrupierte Individualität wegnimmt.
Darum ging ich den Weg, der in die Gemeinschaft derer führt, die gemeinsam dem Himmelreich entgegengehen.
Ich bezeuge meine Loyalität zu dem Schöpfer, der diesen Weg durch Leiden offenbart.
Ich vergebe meinem Nächsten 70-mal 7 – ich schaue die sieben Todsünden an und lege sie am Kreuz nieder, bis mein sehnsüchtiges, ächzendes Herz Befreiung erfährt.
Nichts erfüllt mich so sehr, wie in einer Kirche Reue, Heilung und Erkenntnis zu erfahren und zu sehen, dass das neue Licht in mir nun auch zu anderen strahlen kann.
Danke, Herr, für diese Prüfungen. Gepriesen bist du in alle Unendlichkeit der Unendlichkeiten.
du öffnest das Herz und lässt uns lebendig sein.
Du Herrscht, die Luft , das Wasser , Erde und Meere.
Danke Lord Christus ✝️♒️🐟
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