Psalm 147,4 sagt: „Er zählt die Sterne und ruft sie alle mit Namen.“
- Georg Willenhelm
- Sep 14, 2025
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Liebe Geschwister,
wir alle beten. Doch Jesus warnt uns: „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern … denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.“ (Matthäus 6,7–8).
Darum lehrt er uns das Vaterunser – ein klares, geordnetes Gebet.
Die Bibel zeigt uns immer wieder: Gott arbeitet in Ordnung und Struktur.
In Weisheit 11,20 heißt es: „Du hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet.“
Psalm 147,4 sagt: „Er zählt die Sterne und ruft sie alle mit Namen.“
Und im Johannesevangelium steht: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ (Johannes 1,1).
👉 Gott verbindet also Maß, Zahl, Name und Wort.
Auch das Forschen und Erkennen ist nicht verboten, sondern königlich:
„Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.“ (Sprüche 25,2).
Und Jesus selbst spricht vom Rechnen:
„Wer einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten?“ (Lukas 14,28).
Rechnen gehört also zur Weisheit – auch im Glauben.
Die Kabbalah bedeutet: Wir erforschen Gottes Ordnung in Buchstaben und Zahlen.
Aber: Ohne Christus bleibt es leere Form.
Darum sagt die Schrift: „Alles ist durch ihn und zu ihm geschaffen.“ (Kolosser 1,16).
Und Jesus bekennt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6).
Nur in Christus werden die Buchstaben lebendig und rein.
Wie können wir das anwenden?
Wir erkennen unseren Zustand – zum Beispiel Angst, Krankheit oder innere Unruhe.
Wir bringen diesen Zustand in Ordnung, sogar mit Zahl und Name.
Und wir beten im Namen Jesu – dadurch wird es gereinigt und wirksam.
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