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Umformung der Sünden in Tugenden

  • Georg Willenhelm
  • Sep 19, 2025
  • 2 min read

Jede Sünde ist eine rohe Kraft. Sie muss nicht vernichtet, sondern umgeformt und veredelt werden, bis sie der höheren Seele dient.


Hier ist der Plan:





1.

Hochmut (Superbia / Stolz)



  • Ursprung: Das Ego will sich erheben über andere.

  • Veredelung: Demut. Anerkennen, dass alle Kraft aus dem Höheren kommt.

  • Praxis: Dankbarkeitstagebuch, stille Gebete, Dienst am Nächsten ohne Anerkennung zu suchen.






2.

Habgier (Avaritia / Gier)



  • Ursprung: Angst, zu kurz zu kommen; Verlangen nach Anhäufung.

  • Veredelung: Großzügigkeit. Erkennen, dass Fülle im Teilen wächst.

  • Praxis: Regelmäßig etwas geben – Geld, Zeit, Aufmerksamkeit. Spüren, wie Geben innerlich befreit.






3.

Wollust (Luxuria / ungeordnete Lust)



  • Ursprung: Die Triebe wollen sofortige Befriedigung.

  • Veredelung: Liebe und Hingabe. Sexualität als Weg zur Tiefe, nicht zur Flucht.

  • Praxis: Bewusstes Erleben von Nähe, nicht Quantität, sondern Qualität suchen. Fasten für den Körper, um Verlangen zu reinigen.






4.

Zorn (Ira / Wut)



  • Ursprung: Der Instinkt will Kontrolle und Rache.

  • Veredelung: Geduld und Gerechtigkeit. Zorn als Kraft für Schutz, nicht für Zerstörung.

  • Praxis: Atemübungen, bevor man reagiert. Wut in Bewegung oder kreativen Ausdruck verwandeln.






5.

Völlerei (Gula / Maßlosigkeit im Essen/Genuss)



  • Ursprung: Die Seele sucht Trost im Übermaß.

  • Veredelung: Maß und Dankbarkeit. Genuss ohne Gefangenschaft.

  • Praxis: Langsam essen, bewusst segnen, einfache Nahrung wählen. Ab und zu fasten, um Freiheit zu üben.






6.

Neid (Invidia)



  • Ursprung: Vergleich, Missgunst gegenüber dem Glück der anderen.

  • Veredelung: Mitfreude (Mitfreude ist Liebe). Das Glück der anderen als Spiegel der eigenen Möglichkeit sehen.

  • Praxis: Jeden Tag jemandem bewusst gratulieren oder etwas Gutes zusprechen.






7.

Trägheit (Acedia / spirituelle Faulheit)



  • Ursprung: Flucht vor Verantwortung und innerer Arbeit.

  • Veredelung: Hingabe und Wachsamkeit. Die Freude an der Bewegung, an der Schöpfung, am Tun.

  • Praxis: Kleine, feste Routinen (Gebet, Atemübung, Bewegung). „Ein kleiner Schritt“ jeden Tag, ohne Ausrede.





👉 Damit wird jede Todsünde zum Tor:

Nicht mehr eine Falle, die nach unten zieht,

sondern ein Rohstoff, der veredelt werden kann –

bis die animalische Seele durch Erziehung

in der höheren Seele aufgeht und strahlt.





 
 
 

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